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Thema: Arbeitslosigkeit sinkt rapide: 2007

  1. #31
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    Standard Tausende Jobs kommen wieder nach Deutschland

    Tausende Jobs kommen wieder nach Deutschland. Grund: Bei der Verlagerung ins Ausland haben sich vor allem mittelständische Firmen verkalkuliert. Jeder fünfte Betrieb aus der Metall- und Chemiebranche kehrt zurück. Und selbst ausländische Firmen lockt das hiesige Wirtschaftswunder.
    Mehr: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,507257,00.html


    Interessant dabei auch dieses:

    Das sah noch vor wenigen Jahren ganz anders aus: So stiegen zwischen 1990 und 2004 die Investitionen deutscher Firmen in den zehn neuen mittel- und osteuropäischen EU-Ländern von 348 Millionen Euro auf 41,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten deutscher Firmentöchter in Osteuropa erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 31.000 auf 757.000. Gleichzeitig fielen hierzulande bis 2004 rund 120.000 Jobs der Verlagerungsfreude zum Opfer.
    120.000 weniger Jobs in 14 Jahren ist zwar auch eine Zahl, doch im Vergleich zum Anstieg der Arbeitslosigkeit insgesamt in diesem Zeitraum um ca. 2,5 Millionen eigentlich nicht erwähnenswert. Könnte es sein, daß das Thema "Jobverlagerung ins Ausland" zwar medienwirksam hochgepuscht wurde, in der Praxis aber keine entscheidende Rolle spielt?

  2. #32
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    Standard Deutsche Wirtschaft sucht (angeblich) 1,5 Millionen Mitarbeiter

    Die Zahl der unbesetzten Arbeitsplätze ist auf einem Sieben-Jahres-Hoch: Firmen in Deutschland suchen rund 1,5 Millionen neue Mitarbeiter. Das jedenfalls schätzt das Institut der deutschen Wirtschaft.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,508363,00.html

    Das Institut der deutschen Wirtschaft ist ja bekannt dafür, daß es gerne solche großen Phantasiezahlen in die Welt setzt, bei denen man sich nach der Grundlage dafür fragt. Betrachtet man die harten Zahlen, sieht es viel bescheidener aus:

    Bei den gewerblichen Berufen der Metall- und Elektroindustrie gibt es nach Angaben der Metallarbeitgeber rund 224.000 nicht besetzte Jobs und rund 221.000 offiziell gemeldete Arbeitslose. In der IT-Industrie stehen den 40.000 offenen Stellen laut Branchenverband Bitkom rund 30.000 arbeitslose Datenverarbeitungsfachkräfte gegenüber.
    Das sind schon mal 250.000 Stellen im Metall- und IT-Bereich. Wo schlummern denn die restlichen 1,25 Millionen? Im Öffentlichen Dienst etwa, oder in der krisengeschüttelten Finanzbranche, oder im von Umsatzrückgängen geplagten Einzelhandel? Hmm...

  3. #33
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    Wenn einer die Wirtschaft trifft, kann er der mal meine Anschrift geben? Wo sucht die Wirtschaft den, auf dem Saturn?

    Sorry, aber ich kann diese "Meldungen" echt nicht mehr lesen. Da wird gezielt desinformiert um den Boden für weitere Fachkräfte aus dem Ausland zu bereiten, statt uns Arbeitslose marktgerecht zu qualifizieren.
    Torsten Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
    Umzug mit ALG II -*- FAQ Schulden
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  4. #34
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    Das könnte nicht nur so sein, das ist so.
    Allerdings lag der Kummer der Abwanderung auch eher im Verlust von Steuereinnahmen. Um Arbeitsplätze ging es eigentlich nie, nur eben in den Medien.
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  5. #35

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    Zitat Zitat von Bauer Harms Beitrag anzeigen
    Das sind schon mal 250.000 Stellen im Metall- und IT-Bereich. Wo schlummern denn die restlichen 1,25 Millionen? Im Öffentlichen Dienst etwa, oder in der krisengeschüttelten Finanzbranche, oder im von Umsatzrückgängen geplagten Einzelhandel? Hmm...

    Mit den restlichen "Stellen" sind wohl eher 400€-Jobs gemeint und bei den Sklavenverleihern zu einem Hungerlohn.

  6. #36

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    Standard Weniger Arbeitslose im Oktober

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober erstmals seit zwölf Jahren unter 3,5 Millionen gesunken. Saisonbereinigt fiel der Abbau allerdings geringer aus. Experten rechnen für 2008 mit einer Verlangsamung der Dynamik.
    Mehr: Financial Times Deutschland


    .
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    Siehe auch hier im Forum: Statistik zur Arbeitslosigkeit seit 1948
    .
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  7. #37
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    Explosiv Arbeitslosenzahlen

    Ständig sinkende Arbeitslosenzahlen


    Seit einigen Monaten verkündet die Regierung Merkel immer wieder den Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Und das, obwohl kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Konzern Massenentlassungen ankündigt und Firmen Insolvenz anmelden.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	001.jpg
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    Was steckt also dahinter? Werden tatsächlich mehr Menschen eingestellt als entlassen? Oder aber stimmt etwas mit der Arbeitslosenstatistik nicht?


    Die Statistik berücksichtigt zum Beispiel folgende Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II nicht:

    • Aufstocker (Geringverdiener, deren Einkommen nicht zum Lebensunterhalt reicht und die ergänzend ALG II beziehen)
    • 2. Sanktionierte (100%)
    • Umschüler
    • Besucher von Fortbildungskursen und anderen Fördermaßnahmen
    • Sogenannte Ein-Euro-Jobber
    • Kranke
    • Arbeitslose, welche die 58er Regelung unterschrieben haben
    • Arbeitssuchend Gemeldete, die keinerlei Leistung beziehen
    • Alleinerziehende bis zum dritten Lebensjahr des Kindes
    Dies drückt die Statistik der Erwerbslosen um ca. 2,5 Millionen (vorsichtig geschätzt, anhand von öffentlichen Statistiken und Medienberichten).


    Tatsächlich haben wir momentan also nicht rund 3,5 Millionen arbeitsfähige Menschen ohne ausreichendes Erwerbseinkommen, sondern mindestens ca. 6 Millionen.
    Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher. Denn wer einen gut verdienenden Partner hat, meldet sich nach Ablauf des Arbeitslosengeldanspruchs nicht bei seiner Arge um ALG II zu beantragen, da dieser Antrag abgelehnt werden würde.


    Es bleibt also festzustellen dass die Statistik nicht aussagekräftig ist und der Öffentlichkeit einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen vermittelt, welcher in dieser Größenordnung nicht vorliegt.
    Alleine in diesem Jahr sind Pressemeldungen zufolge rund 750.000 ALG II Empfänger in einem Ein-Euro-Job beschäftigt und erscheinen deswegen nicht in der Statistik.


    Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im August 2007 nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit bei 27.17 Mio.
    Zur Erinnerung, Deutschland hat 82.36 Mio. Einwohner.

    Torsten Staack
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  8. #38
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    Hmm... was meinst du - wieviele der hier erwähnten 6,6 Mio. Mini-Jobber sind wohl auf erg. Leistungen angewiesen bzw. beantragen gar nicht erst aufstockendes ALG II oder bekommen dieses lediglich deswegen nicht, weil sie mit "finanzstarken" Partnern zusammenleben?
    Liebe Grüße Kristin

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  9. #39

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    Gaston,

    die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen liegen über 7 Mio.

    Warte einmal ab, wenn die Zwangsverrentungen greifen.

    Du wirst einen unwahrscheinlichen Boom in dem Abgang der Arbeitslosenzahlen erwarten können.


    Die jetzige Verlängerung des Arbeitslosengeldbezuges I wäre nie ohne die Abmilderung durch die Verrentung möglich gewesen.

    Man muss ein wenig die Zusammenhänge übersehen.

  10. #40

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    ... um ulm herum ...
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    tja wie diese 'volksverarsche' läuft wissen doch wir zumindest schon längst

    köstlich in diesem zusammenhang auch der lieblingsspruch der kanzlerin:

    "der aufschwung kommt bei den bürgern an" (oder so ähnlich)
    habe die ähre¸¸.·´¯`·-··´¯`·...¸><(((º>
    "Dies ist eine Privatmeinung - jegliche Gewährleistung, Rücknahme und/oder Umtausch ist daher ausgeschlossen"

  11. #41

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    Standard Niedrigster Arbeitslosen-Stand seit 14 Jahren

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist auf den niedrigsten November-Stand seit 1992 gesunken. Sie verringerte sich bereinigt um saisonale Einflüsse auf 3,38 Millionen.
    Mehr: Financial Times Deutschland


  12. #42
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    Aktuelle "Erfolgsmeldungen" gibt es ab 2008 hier:

    Arbeitslosigkeit sinkt rapide: 2008
    Liebe Grüße Kristin

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