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Thema: Kinderarmut - Ursachen der Kinderarmut

  1. #61
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    Zitat Zitat von dragonflyer Beitrag anzeigen
    Mein Handy ist auch schon 4 Jahre alt, obwohl es ein Vertragshandy ist
    Eben deswegen kommst Du mit Deiner Kohle ja auch rum, im Gegensatz zu den ganzen Handy-Hartzies.

  2. #62

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    Standard

    Zitat Zitat von Bauer Harms Beitrag anzeigen
    Eben deswegen kommst Du mit Deiner Kohle ja auch rum, im Gegensatz zu den ganzen Handy-Hartzies.
    Überlebt haben wir bisher immer irgendwie, selbst trotz erhöhter Kosten
    Langsam wird es aber auch immer enger. Hoffe nur, dass die Widersprüche schnell bearbeitet werden.
    Die Sachbearbeiterin der Leistungsabteilung habe ich durch Zufall getroffen. Die ist immer wirklich bemüht, aber so verdammt unwissend.
    Deshalb ist in der Begründung der Widersprüche für jeden einzelnen Sachverhalt die Gesetzesgrundlagen und die relevanten Durchführungsrichtlinien benannt(also wo sie direkt nachschauen kann, ohne lange suchen zu müssen). Dafür hat sie sich schon mal bedankt, weil ihr damit eine Menge Sucharbeit abgenommen wird.
    Das gibt uns dann wenigstens die Chance, das den Widersprüchen hoffentlich schnell abgeholfen wird.
    Hier werden die Widersprüche erst von den normalen Sachbearbeitern bearbeitet. Erst wenn die gar nicht weiterkommen, wird es an die Rechtsabteilung abgegeben.

    Zum Thema Wowereit: Ich bin echt am überlegen, ob ich dem Menschen meine Meinung dazu schreiben soll. Gerade von diesem Menschen hätte ich eine solche Stellungnahme am wenigsten erwartet.
    Die Platzierung von Falschinformationen in der Bevölkerung über eine ganze Bevölkerungsgruppe funktioniert scheinbar wie geschmiert von seitens der Politik.
    Hoch lebe das Dummhalten der Massen. Es klappt ja wunderbar, die meisten Bürger eines ganzen Staates in Unwissenheit zu lassen....

    Ich hatte gerade ein 1 1/2stündiges Telefonat mit einer 66jährigen Freundin aus München. Da habe ich Aufklärungsarbeit geleistet
    Sie gehört zur oberen Mittelschicht und ist politisch und verschiedenen Organisationen sehr engagiert.
    Schade, dass sie am Wochenende nach Südamerika fliegt, sie wäre gerne nach Gütersloh gekommen...

  3. #63

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    Standard Kinderarmut in Deutschland nimmt drastisch zu

    Die Zahl der armen Kinder in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das Kinderhilfswerk warnt vor den Folgen: Immer mehr Kinder verließen die Schule, ohne ein "Mindestmaß von Kulturtechnik" zu beherrschen.
    Mehr: Financial Times Deutschland


  4. #64
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    Standard Bei Kindern aus Familien mit Bezug von ALG II / Sozialhilfe Leistungen neu berechnen

    Mit Unterstützung Bremens haben sich heute (16.November 2007) in Berlin die Arbeits- und Sozialministerinnen und Sozialminister sowie -senatorinnen und -senatoren der Länder für eine Neuberechnung der Leistungen für Kinder, deren Eltern Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beziehen, ausgesprochen. Bremens Arbeits- und Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter: „Die Länder waren sich einig, dass der besondere Bedarf von Kindern berücksichtigt werden muss.“ Gemeint seien damit unter anderem der Bedarf von Kindern in Schule und Kindergarten. Dieser Beschluss ist auch durch eine entsprechende Bundesratsinitiative Bremens vorbereitet worden.
    Quelle: Senatspressestelle
    Torsten Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
    Umzug mit ALG II -*- FAQ Schulden
    „Reicher Mann und armer Mann ,standen da und sahn sich an.
    Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“ (Bertolt Brecht)

  5. #65

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    Gaston,

    wir erleben dauernde Diskussionen über die Armut der Kinder.

    Es gibt keine armen Kinder, deren Eltern nicht dem entsprechenden Status entsprechen.

    Das kann man nicht unterteilen.

    Wie will man Kinder besserstellen und deren Eltern in der Armut belassen?
    Solche Diskussionen sind so etwas von überflüssig.

    Man muss eine gesamte Familie besserstellen, um dem Problem zu begegnen.

    Ebenso erlebe ich die Diskussionen über arme Kinder in Deutschland.
    Gleichfalls habe ich noch nie erlebt, dass einmal eine Sammlung für diese stattfindet.
    Man kann jede caritative Einrichtung beleuchten.
    Es geht sich nur um ausländische Kinder, obwohl ich deren Armut auf einem anderen Niveau ersehe. Dort geht es sich um einen Hungertod o.ä., den man eben nicht vergleichen kann.

    Ein kleiner Einsatz dieser Verbände wäre doch trotzdem einmal für die hiesigen Kinder vonnöten.

    Den ersehe ich allerdings trotz des ganzen Geschreies nirgendwo.

    Auch dort fehlen die Initiativen.

    Allerdings hat man gerade in diesen keine Probleme damit, entsprechende 1€-Jobber einzusetzen, um Vorteile zu ziehen.

  6. #66
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    Naja, da gibt es ja schon die verrücktesten Ideen. Kostenlose Schulspeisung, kostenlose Kindergärten, Gelder für Klassenfahrten, Ausflüge, Schulbücher, die dann direkt an die Schule gehen.

    Einiges ist da durchaus machbar. Ich halte davon nur in Ausnahmefällen etwas.
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  7. #67

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    Gaston,

    reicht das wirklich?

    Wir erleben Gesetzgebungen von 2013, die eine reine Utopie darstellen.

    Du bist ein ein junger Mann, der jetzige Entscheidungen braucht und nicht, wenn deine Samenbank irgendwelche Erfolge erzielen soll.

  8. #68
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    Ich sag mal so, wer mit seinem Geld verantwortungsbewusst umzugehen versteht, der kommt auch mit Kind über die Runden. Aber es ist sehr, sehr schwer und Extras sind so gut wie unmöglich.
    Torsten Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
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  9. #69
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    ... wobei man hier die "Extras" konkreter definieren müsste - und ich sehe es ein wenig anders - mit älteren Kindern, spätestens nach der Einschulung schießen die meisten Eltern aus ihrem Regelsatz zu und dafür ist er nun einmal nicht gedacht.
    Liebe Grüße Kristin

    Downloads und Links zu Anträgen - Umgang mit der ArGe - Abkürzungen - Freibetragsermittlung - Aufforderung die Wohnkosten zu senken - Sterbefall - Was ist zu tun? - Mehrbedarf für Alleinerziehende - Unser Arbeitslosengeld II- Rechner

    Wichtig: einige Informationen und Nachrichten - auch aus wenig populären oder gar fragwürdigen Quellen - stellen wir hier ein, auch wenn wir anderslautender Meinung sind - soll heißen, wir identifizieren uns nicht immer mit den Quellen und/oder Aussagen, finden aber die Information oder auch Anti-Information diskussionswürdig.

    Es ist schwer das Glück bei sich zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

  10. #70

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    Gaston,

    wir wissen doch beide, dass solche Voraussetzungen eben nicht den Erfolg bringen.
    Wissen, dass unsere Kinder eben nicht auf dieser Basis aufbauen können.

    Ich habe mich damals vor Jahren scheiden lassen. Habe einen mehr als gut bezahlten Job aufgegeben, um eben nicht für Anwaltskosten u.s.w. aufkommen zu müssen, die einen Wahnsinn darstellten.

    Allerdings habe ich schnellstens bemerkt, dass ich damit meinen Kindern den zukünftigen Weg verbaue und bin schnellsten wieder in die Arbeit eingetreten.

    Es war eine harte Zeit, da ich zudem eine neue Familie begann.

    Ich habe es nie bereut.

    Meinen Kindern ist der Weg geebnet und auch meiner jetzigen Familie geht es gut.

    Ich habe ähnliche Schicksale, wie auch du in der Selbstständigkeit erlebt, die ich trotz toller Erfolge wegen Krankheit aufgeben musste.
    Ich wurde nicht gefragt, sondern vor die Wahl gestellt, ob mir ein Leben wichtiger sei.

    Auch da habe ich mich entscheiden müssen. Trotz aller Einbußen.

    Ich habe mich entschieden. Einige Einbußen, aber ich lebe noch und das verdammt gut.

    Das ist wichtig.

    Ich kann mich heute aufregen, in Grenzen. Führe mein Leben, grenze an der Arbeitslosigkeit, die man allerdings mit geeigneten Mitteln auch umgehen kann.

  11. #71
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    Standard In Deutschland verdoppelt sich die Kinderarmut alle zehn Jahre

    Kinderhilfswerk: Steuer- und Sozialsystem ist familienfeindlich

    Berlin - Die Kinderarmut in Deutschland steigt trotz guter Konjunktur und sinkender Arbeitslosigkeit weiter an. Seit Einführung von Hartz IV vor knapp drei Jahren habe sich die Zahl der auf Sozialhilfe angewiesenen Jungen und Mädchen auf mehr als 2,5 Millionen verdoppelt, sagte der Präsident des Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, am Donnerstag bei der Präsentation des "Kinderreports Deutschland 2007".

    (...)

    Laut Report gelten mittlerweile 14 Prozent aller Kinder offiziell als arm. 1965 sei nur jedes 75. Kind unter sieben Jahren auf Sozialhilfe angewiesen gewesen. Heute lebe dagegen mehr als jedes sechste Kind von der staatlichen Fürsorge. Die Kinderarmut verdopple sich alle zehn Jahre, heißt es in dem Report.

    (...)

    Das Kinderhilfswerk sieht aber auch immer mehr Kinder aus der Mittelschicht von Armut bedroht. So könne ein Durchschnittsverdiener heutzutage keine vierköpfige Familie mehr ernähren, sondern sei auf ergänzende Sozialhilfe angewiesen. Damit werde auch der Facharbeiter "zum Almosenempfänger deklassiert". Nach Ansicht des Kinderhilfswerks wurzelt die Familienmisere vor allem im deutschen Steuer- und Sozialsystem. Den Familien werde ein Übermaß an Abgaben abverlangt.
    Quelle und vollständiger Artikel: Welt
    Liebe Grüße Kristin

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  12. #72
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    Standard

    Die Misere hat ihre Ursachen in sinkenden Löhnen und extrem steigenden Lebenshaltungskosten
    Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, wir waren drei Geschwister, meine Mutter arbeitete halbtags, mein Vater Vollzeit.
    Sie haben es geschafft uns eine gute Ausbildung und Schulbildung zu ermöglichen, ein Haus zu bauen und zu bezahlen und einmal im Jahr in Urlaub zu fahren mit drei Kindern.
    Wieviel muss man heute verdienen um das zu ermöglichen.
    Die Realität ist die Illusion von Alpträumen die enden
    http://www.casa-animale.de

  13. #73
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    Zitat Zitat von Nefertari1968 Beitrag anzeigen
    ... wobei man hier die "Extras" konkreter definieren müsste - und ich sehe es ein wenig anders - mit älteren Kindern, spätestens nach der Einschulung schießen die meisten Eltern aus ihrem Regelsatz zu und dafür ist er nun einmal nicht gedacht.
    Insbesondere sind die Kinder über Versicherungen abzusichern... ob dies mit der sog. Versicherungspauschale mindestens zum Teil abgedeckt werden kann...

    Tja... das SG Hamburg sieht im vorliegenden Urteil keine Veranlassung.

    Liebe Grüße Kristin

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  14. #74
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    Böse

    Zur umfassenden Armutsbeseitigung per Kinderzuschlag...


    Berlin. Das Kindergeld für alle Familien wird vermutlich erst ab 2010 erhöht, dafür will die Koalition besonders bedürftigen Kindern schon im nächsten Jahr mit zusätzlich 200 Millionen Euro helfen.

    Der Empfängerkreis dieses «Kinderzuschlages» für Arme - gezahlt werden monatlich 140 Euro - soll von bisher 150 000 auf 300 000 Kinder ausgeweitet werden. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll dazu ein Konzept vorlegen, «um Kinder gezielt aus der Armut zu holen».
    Quelle
    Damit ist lediglich die Erweiterung des Kinderzuschlages gemeint:

    Zur Erinnerung... Kinderzuschlag wird lediglich dann gewährt, wenn nur (!) das Kind/die Kinder einer Familie bedürftig sind - fehlt es dagegen am nötigen Einkommen um den Mindestbedarf der Eltern darzustellen und lässt sich dieser Mindestbedarf über das neben Kinderzuschlag gleichfalls mögliche Wohngeld nicht erreichen, dann ist ALG II vorrangig!

    Stellt sich die ernsthafte Frage, wie am Kinderzuschlag herumgefeilt werden soll, damit er nicht "nur" die Armut der Kinder beseitigt... Auf das Konzept der Familienministerin darf man gespannt sein.

    Bekanntermaßen ist der Antrag auf Kinderzuschlag noch komplizierter und langwieriger als der Antrag auf ALG II (der ohnehin parallel gestellt werden sollte) - daneben drohen über die Beantragung von Wohngeld fast immer Probleme, denn wenn der Kinderzuschlag abgelehnt wird und anteiliges Wohngeld wegen dem dann zutreffenden ALG II-Bezug zurückgefordert wird (Selbst so erlebt!), wird es schon haarig - und das gleich zu Beginn einer "Hartz IV-Karriere".

    Also wieder einmal nur eine Luft-Nr. - der Kinderzuschlag mit max. 140 Euro erreicht z.B. alle diejenigen nicht, deren Kind nicht einmal ALG II-berechtigt sind, dass sind naturgemäß Kinder von alleinerziehenden Elternteilen, welche eine geringe Miete zahlen (sinkender Mietanteil des Kindes) und die laufenden Kindes-Unterhalt für ihr Kind erhalten. Diese Kinder sind dann nicht mehr bedürftig nach ALG II, da sie über Kindergeld und Unterhalt ihren Bedarf decken können.

    Mietabhängig liegt dieser Bedarf eines U15-Kindes zwischen ca. 208 Euro (bei mietfreiem Wohnen) bis max. ca. 500 Euro (bei hoher KdU in bestimmten Städten und wenig anderen BG-Mitgliedern)...

    Das Kindergeld beträgt derzeit 154 Euro - Unterhalt/Unterhaltsvorschussgeld beträgt mindestens 125 Euro bis unbegrenzt (je nach Leistungsfähigkeit des unterhaltsleistenden, anderen Elternteils)... Also wären gerade diejenigen Kinder besonders bedürftig, die wenig Unterhalt beziehen.... und gerade diese fallen unter das ALG II und nicht unter einen Kinderzuschlag.

    Fazit... sie haben nicht verstanden um was es bei Kinderarmut eigentlich geht... und... sie verkennen die Zielgruppe ihrer Förderungen... wie man an derzeit lediglich nur 150.000 unter den sog. "Kinderzuschlag" fallenden Kindern unschwer erkennen kann...

    Dabei jongliert dieser Artikel - wie andere auch - mit Millionenwerten, ohne wirklich zu erfassen, was Plan und Fakt ist, angesichts mindestens 2,5 Millionen armen Kindern.

    Einfach nur noch abartig ignorant.


    Siehe auch: Kinderzuschlag - für wen?


    .
    Liebe Grüße Kristin

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  15. #75

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    Zudem sind die Schwebezustände das große Problem, die endlich mal zeitnah bearbeitet werden müssten.
    Da kann man wirklich davon ausgehen, dass bewusst verzögert wird.
    Wohngeld dauert ca. 6 Monate. Der nächste Antrag muss schon eingereicht werden, bevor das erste Geld auf dem Konto ist.

    Eine solche Bearbeitung zieht dann sofort alle anderen Leerläufe weiterer Anträge nach sich.

    Inzwischen darf man alle Obstbäume der Nachbarschaft leerräumen und das Kellergeschoss beziehen.

    Ich habe damals mal das Schauspiel zwischen einem Sozialamt und der Agentur beschrieben, wobei es um nötige Bescheinigungen ging, dass keine Leistungen bezogen wurden.
    Ein fast unmögliches Unterfangen, da niemand sich zuständig fühlte, weil eben ein Bezug nicht stattfand.
    Ähnliche Leerläufe dürften auch jetzt wieder allein durch Bearbeitungszeiten zu erwarten sein.

  16. #76
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    Nochmals zur Klarstellung zum Thema....

    Berlin. Die Zahl der armen Kinder in Deutschland ist in den vergangenen Jahren nach einem Report des Kinderhilfswerks dramatisch gestiegen. Während in der Bundesrepublik 1965 nur jedes 75. Kind unter sieben Jahren zeitweise oder dauerhaft auf Sozialhilfe angewiesen war, betraf dies 2006 in Gesamtdeutschland bereits mehr als jedes sechste Kind. Das geht aus dem „Kinderreport Deutschland 2007“ hervor, den das Kinderhilfswerk am Donnerstag in Berlin vorstellte.

    (...)

    Der Präsident des Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, sagte: „Das erschreckende ist, dass die Kinderarmut gestiegen ist, obwohl die Konjunktur gut und die Arbeitslosenquote gesunken ist.“ Seit der Einführung von Hartz IV Anfang 2005 habe sich die Kinderarmut in Deutschland verdoppelt. So seien derzeit mehr als 2,5

    Millionen Jungen und Mädchen auf Sozialgeld angewiesen.


    Achtung - Wichtig - Anrechnung Kindergeldüberhang
    Das zu den Wirkungen von Hartz IV.

    Das Recht auf angemessene Lebensbedingungen und die damit einhergehenden Rechte auf Bildung und Gesundheit werden in Deutschland zunehmend weniger erfüllt. Das widerspricht sowohl der UN-Kinderrechtskonvention als auch dem Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland 2005 – 2010.

    - Artikel 27 (1) „Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard an.“


    - Artikel 27 (3) „Die Vertragsstaaten treffen gemäß ihren innerstaatlichen Verhältnissen und im Rahmen ihrer Mittel geeignete Maßnahmen, um den Eltern und anderen für das Kind verantwortlichen Personen bei der Verwirklichung dieses Rechts zu helfen (...).“


    Aus der UN-Konvention der Kinderrechte


    ... mag jeder selbst entscheiden, ob die UN-Konvention in ausreichendem Maße erfüllt wird...
    Liebe Grüße Kristin

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  17. #77
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    Standard Widerspruch in sich

    Auszug aus einem Interview:

    (...)
    Deutschlandradio Kultur: Das sind die erfreulichen Schlagzeilen der letzten Tage und Wochen. Es gibt aber immer wieder diese negativen, dass die Zahl der Kinderarmut trotz Aufschwung in den letzten Jahren immer größer wird. Mittlerweile reden wir von 2,5 Mio. Kindern, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Vernünftige und verantwortliche Familienpolitik müsste hier ganz schnell massiv eingreifen. Was können Sie als Familienministerin tun, damit dieses Elend zumindest etwas abgemildert werden kann?

    von der Leyen: Kinderarmut hat zwei oder drei große Gründe. Der erste Grund ist, nicht Kinder selber machen arm, sondern Kinder leben in Armut, wenn ihre Eltern keine Arbeit haben. Das betrifft vor allem die große Gruppe der Alleinerziehenden, die in Hartz IV z.B. sind, weil sie keine Chance haben ein Arbeitsangebot anzunehmen, weil keine Kinderbetreuung da ist. Wir haben 75.000 Alleinerziehende mit Kindern unter drei Jahren, von denen 60.000 arbeiten wollen und auch arbeiten könnten, weil sie ein Angebot haben, aber sie finden keine Kinderbetreuung. Deshalb wird so deutlich, wie richtig und hilfreich es ist, Kinderbetreuung jetzt auszubauen, und zwar schneller, mit kräftigen Schritten.

    Dann gibt es eine zweite Gruppe der armen Kinder, die leiden an vererbter Armut - Bildungsarmut ist da. Da ist über Generationen die Familie abhängig von Sozialhilfe. Diesen Kindern hilft vor allem, früh die Tür zu öffnen zu Bildung, zu Sprache, Teilhaben an der Gesellschaft. Das ist der einzige Weg raus, dass sie selber eine gute Schullaufbahn haben, einen Beruf finden, ergreifen können und in der nächsten Generation ihre Kinder selbst ernähren können, also, dass dieser Teufelskreis der Armut durch Bildungsarmut durchbrochen wird.

    Deutschlandradio Kultur: Und wie schaffen Sie das?

    von der Leyen: Ich glaube, da ist eben auch ganz entscheidend der Ausbau der Kinderbetreuung, den wir so leidenschaftlich diskutiert haben dieses Jahr. Der ist nicht nur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Er ist auch große Chance für Kinder, die mehr Förderung brauchen. Wenn Plätze, und zwar qualitativ gute, da sind, dann kann man eben früher und häufiger sagen: Dieses Kind muss tagsüber mit anderen Kindern spielen, sprechen, die Welt erforschen, nicht vorm Fernseher geparkt werden.

    Deutschlandradio Kultur: Das spricht aber auch gegen das Betreuungsgeld.

    von der Leyen: Ja, wir können gleich übers Betreuungsgeld sprechen. Ich möchte den dritten Punkt der Kinderarmut sagen, weil der mir wichtig ist. Es gibt eine dritte Gruppe. Das ist die kinderreiche Familie. Auch wenn Vater und Mutter fleißig arbeiten, weil so viele Köpfe da sind, reicht auch das Einkommen nicht. Hier gibt es zwei Instrumente, die wir im Augenblick bearbeiten, wo wir also ganz konkret auch noch besser werden müssen. Das erste ist der Kinderzuschlag für diejenigen, die ihr Einkommen für sich als Vater und Mutter verdienen können, aber wo es für die Kinder nicht mehr reicht, da einen Kinderzuschlag, damit sie gut weiterarbeiten, das ist ein gutes Vorbild auch für die Kinder, aber nicht mehr zusätzlich Hartz IV beziehen müssen. Oder für diejenigen, die mehrere Kinder haben, ein gestaffeltes höheres Kindergeld. Das stützt die, die viele Kinder haben und kleine Einkommen.

    Deutschlandradio Kultur: Was Sie eben unter Punkt 2 genannt haben, widerspricht eigentlich dem Betreuungsgeld.

    von der Leyen: Wir haben klare Schritte für das Betreuungsgeld verabredet. Jetzt kommt das Wichtigste zuerst, nämlich Ausbau der Kinderbetreuung, wo wir Riesennachholbedarf haben auch international. Bis zum Jahr 2013 wird das geschafft sein. Im Jahr 2013: Einführung eines Rechtsanspruchs für die Kinderbetreuung. Dann soll auch ein Betreuungsgeld kommen. Dann werden wir diskutieren, wie es gelingen kann, einerseits Erziehungsleistung von Eltern wertzuschätzen, aber andererseits auch dafür zu sorgen, dass gerade die Kinder, die dringend unsere Unterstützung brauchen, also, die profitieren, die wirklich gewinnen und aufblühen in einem Kindergarten, dass die auch in den Kindergarten kommen. Dies ist aber eine Diskussion für das Jahr 2012/ 2013. Und dann ist es auch an der Zeit sich anzuschauen, wie die Welt ist. (...)

    Vollständiger Artikel: Deutschlandradio

    Zur Erinnerung:

    Betreuung für 35 Prozent

    Bund, Länder und Kommunen haben sich darauf geeinigt, die Betreuung der Unter-Dreijährige deutlich zu verbessern. Bis 2013 soll es für jedes dritte Kind ein Angebot geben.

    Klick mich

    Wie wird die "Welt" denn dann für die anderen 2/3 der Kinder und deren Eltern sein?
    Liebe Grüße Kristin

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  18. #78
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    Standard

    Nach Schätzungen gibt der Staat jedes Jahr etwa 180 Milliarden Euro für Familienleistungen aus. Davon finanzieren die Familien durch Steuern und Sozialabgaben rund die Hälfte selber. «Das zeigt: Wenn Familien selbstständig ihr Einkommen verdienen können, profitieren alle davon, die Familien durch bessere Lebensperspektiven und der Staat», sagte von der Leyen.

    Der beste Schutz gegen Kinderarmut seien

    - Arbeitsplätze bei guter Konjunktur,

    - Kinderbetreuung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie

    - frühe Bildung für benachteiligte Kinder.
    http://www.n-tv.de/897251.html

    Liebe Grüße Kristin

    Downloads und Links zu Anträgen - Umgang mit der ArGe - Abkürzungen - Freibetragsermittlung - Aufforderung die Wohnkosten zu senken - Sterbefall - Was ist zu tun? - Mehrbedarf für Alleinerziehende - Unser Arbeitslosengeld II- Rechner

    Wichtig: einige Informationen und Nachrichten - auch aus wenig populären oder gar fragwürdigen Quellen - stellen wir hier ein, auch wenn wir anderslautender Meinung sind - soll heißen, wir identifizieren uns nicht immer mit den Quellen und/oder Aussagen, finden aber die Information oder auch Anti-Information diskussionswürdig.

    Es ist schwer das Glück bei sich zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

  19. #79

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    Standard Kinderarmut: "Es reicht nicht"

    Reiches Deutschland, arme Kinder:Jedes sechste Kind unter 15 Jahrenin Deutschland lebt in Armut. Aber wie fühltsich das an, arm sein? Der stern hat Jungen und Mädchen gefragt. Ihre Antwortenzeugen von Traurigkeit und Scham, vom Glück im Kleinen und von Hoffnung.
    Mehr:Stern

    Eure findige Such-Katze


    Wichtig: einige Informationen und Nachrichten - auch aus wenig populären oder gar fragwürdigen Quellen - stellen wir hier ein, auch wenn wir anderslautender Meinung sind - soll heißen, wir identifizieren uns nicht immer mit den Quellen und/oder Aussagen, finden aber die Information oder auch Anti-Information diskussionswürdig.

  20. #80
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    Daumen runter ... zur Familienpolitik


    Ursula von der Leyen zur Familienpolitik - Der "Ich stelle mich-Prüfstand"

    Drei Experten haben die Aussagen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen überprüft:


    Ursula von der Leyen: Kinder machen nicht arm. Kinder leben in Armut, weil ihre Eltern keine Arbeit haben. Deshalb müssen wir bessere Betreuungsmöglichkeiten anbieten, damit die Eltern es leichter haben, Arbeit zu finden.

    Dr. Jürgen Borchert: Auch hier irrt die Ministerin. Auch wenn die Eltern im Erwerb stehen, droht Kinderarmut. Zum Beispiel lebt eine Facharbeiterfamilie mit zwei Kindern und einem durchschnittlichen Einkommen (30.000 Euro, ein Erwerbstätiger) unter dem Existenzminimum – wegen der hohen Abgaben in die Sozialsysteme.

    Der auffälligste Befund der zunehmenden Verarmung der Familien in den letzten 40 Jahren ist die Tatsache, dass wir seit 1965 die

    - Geburtenzahl pro Jahr fast halbiert und

    - den Anteil der Kinder in der Armut auf das Sechzehnfache gesteigert haben- obwohl

    - die Müttererwerbstätigkeit um fast 60 Prozent gestiegen ist!

    Die Zahlen der Sozialhilfeempfänger sind sogar in den Jahren weiter nach oben geklettert, in denen die Zahlen der Arbeitslosen sanken.
    Gesamter Artikel: ARD

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  21. #81
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    Lesenswert!
    Die Christdemokraten haben immer Wert auf den Erhalt der Familie gelegt. Was haben sie konkret dafür getan?

    Sonntagsreden. Die Union hat sich 1994 im fünften Familienbericht klare Ziele gesetzt.
    Eines der zentralen Vorhaben war, das Einkommensgefälle zwischen Familien und Nichtfamilien zu verringern.

    Tatsächlich ist es aber schon zu Zeiten Helmut Kohls enorm größer geworden. Und das liegt vor allem daran, dass seitdem indirekte Steuern zur Finanzierung der Sozialversicherungen verwendet werden.

    Familien sind so quasi doppelt gekniffen.
    Zum einen zahlen sie deutlich mehr Mehrwert- oder Mineralölsteuer, gleichzeitig werden sie bei den Sozialversicherungen aber nur mit dem gleichen Betrag entlastet wie der Single.
    Das bedeutet: Bei gleichem Bruttolohn kriegen Familien pro Kopf wesentlich weniger raus als Singles.
    Mehr...: ARD
    Torsten Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.
    Umzug mit ALG II -*- FAQ Schulden
    „Reicher Mann und armer Mann ,standen da und sahn sich an.
    Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich.“ (Bertolt Brecht)

  22. #82

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    Standard Es ist doch gleich...

    Es ist doch gleich... welches Programm zitiert wird... Es kann doch alles zitiert werden, und immer findet sich was, wo was zur Familie steht. Und ??? Wichtiger ist doch, was tatsächlich gemacht wird! Und da unterscheidet sich keine Partei! Denn keine kann mehr als die andere! Man kann stets kontrovers sein, oder sich anpassen, sich abfinden und das beste draus machen... Ist es meine Aufgabe, mich stets aufzureiben, zu beschweren, Einspruch einzulegen?? Oder darf ich nicht auch mal zufrieden sein, mit dem Erreichten glücklich zu sein, sich der kleinen Dinge zu freuen?? Mag sein, das ist eine Sache der Weltanschauung... ich weiß es nicht... Ich bin dafür, in der Sache zu kämpfen.. aber genauso bin ich dafür, auch mal zufrieden zu sein.. Egal welche Sorgen und Nöte man hat (ich hab die auch..) - aber ich mag mich nicht von der Last des Lebens auffressen lassen. Ich will leben - und glücklich sein, auch mit meinem kleinen Etat! Und das geht!
    Insoweit wünsche ich allen ein glückliches neues Jahr..

  23. #83

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    Beitrag Hungrig zur Schule - Kinderarmut in Deutschland

    Die Zahlen sind alarmierend: Nach neuesten Erhebungen leben in Deutschland 2,6 Millionen Kinder in Armut. Jeder siebte Heranwachsende gilt als arm.

    Mehr dazu gibt es heute in der Zeit von 22:30 Uhr bis 23:15 Uhr auf Spiegel TV Digital.

    Mit herzlichen Grüßen
    HorstLE




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  24. #84

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    Standard Wie viel Geld kostet ein Kind im Monat?

    Wie viel Geld kostet ein Kind im Monat? Was meinen Sie? Beim ALG II gibt es für ein Kind unter 14 Jahren monatlich 208 Euro. Das soll angeblich für Essen, Winterschuhe, Buntstifte, den Teddybären und vieles mehr reichen.
    Von den 208 Euro sind 76 Cent monatlich für Spielsachen vorgesehen, also 9,12 Euro aufs ganze Jahr gerechnet. Ein schlechter Scherz? Leider nein.

    Weiterlesen? HIER

    Mit herzlichen Grüßen
    HorstLE




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  25. #85

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    Standard

    Was unsere Kinder im Monat kosten, könnte ich noch nicht mal wirklich sagen. Kindersachen bekommen wir teilweise auch mal geschenkt, wir gehen in die Kleiderkammer der Caritas bei uns, da bekomm ich abgesehen von Hosen für unseren Sohn für die Kinder Anziehsachen. Lebensmittel bekommen wir zumindest teilweise von der Tafel, da kann ich echt keine Zahlen nennen.

    Nur die "Fixkosten" der Kinder durch Ganztagsschule und deren behinderungsbedingten Mehraufwendungen könnte ich in Teuros angeben...

  26. #86

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    208 Euro reichen defenitiv nicht. Ich verstehe sowieso nicht, warum ein Kind weniger Geld bekommt als ein Erwachsener. Mein Sohn isst viel mehr als ich, braucht mehr Bekleidung (jede Saison komplett), muss, bedingt durch seine Behinderung Sport machen (Sportverein, was ja für andere Kinder auch zu empfehlen ist), macht Ausflüge im Kindergarten, braucht Gruppengeld jeden Monat im Kiga, trinkt viel, mir fällt bestimmt noch mehr ein.

    Also bekommt ein Kind dann zu Weihnachten ein Geschenk für 9,12 Euro. Was mit dem Geburtstag? Oder muss man die 9,12 Euro noch durch 2 teilen?

  27. #87

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    Zitat Zitat von Krümelchen Beitrag anzeigen
    Also bekommt ein Kind dann zu Weihnachten ein Geschenk für 9,12 Euro. Was mit dem Geburtstag? Oder muss man die 9,12 Euro noch durch 2 teilen?
    Wieso nur durch 2 teilen? Ostern gibt es wohl nichts?

    Es ist schon traurig, wie unsere Kinder mit den paar Euros "abgespeist" werden.

    Bloss gut, das ich ein Typ Mensch bin, der nicht so teuer in der Unterhaltung ist. Ich trinke nicht, rauche wenig, esse nur eine Mahlzeit am Tag. So bleibt mir wenigstens etwas mehr Geld für meine Tochter.

    Mit herzlichen Grüßen
    HorstLE




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  28. #88

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    Stimmt HorstLE, Ostern gibt es ja auch noch. Also 3,04 Euro.

    Was ist mit Einladungen zu Kindergeburtstagen?

  29. #89

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    Standard

    Zitat Zitat von Krümelchen Beitrag anzeigen
    Stimmt HorstLE, Ostern gibt es ja auch noch. Also 3,04 Euro.

    Was ist mit Einladungen zu Kindergeburtstagen?
    Einladungen zu Kindergeburtstagen müssen ausfallen, denn der ALG2-Empfänger hat doch gar nicht soviel Geld zur Verfügung, das er auch noch andere Kinder durchfüttern kann.

    Mit herzlichen Grüßen
    HorstLE




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  30. #90

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    Standard

    Guten Morgen an Euch,

    lese schon eine ganze Zeit mit.
    Bin selber Mutter von drei Kindern.
    19 Jahre ,16 Jahre und mein Zwerg wird im nächsten Monat 2 Jahre.
    Sind AlgII Aufstocker.Und drehen auch jeden Monat den Cent dreimal um.

    Das 208 Euro nicht reichen ist klar.Unseren Kindern stehen am Tag 1,54 Euro zum Essen zur Verfügung.
    Eine von einer Ausgewogenen Ernährung kann man da nicht reden.
    Deshalb ist mir der Eifall gekommen ,mich an KInderärzte zu wenden.
    Die mir aufschlüsseln was passiert wen Kinder nicht das bekommen können was Ihnen zustehen müsste.
    Eher verzichte ich auf andere Sachen nur das mein Kind genug zu essen hat.
    Aber es kann nicht angehen das hier Leutz vorschreiben das darf man für ein Kind ausgeben.
    Man Monate lang sparen soll um ein paar vernüftige Schuhe zusammen zu bekommen.Sicher man könnte zur Kleiderkammer gehen.Und sich dort Dinge raussuchen.Aber bei Dingen wie Schuhe oder Unterwäsche ,nein danke.

    Das nächste wären Kinder die in die Schule gehen.Monatskarte,Schulessen
    Sicher gibt es ein Darlehn von den Argen ( Schulbücher)aber das deckt die Kosten bei weitem nicht ab.
    Da gibt es sowas schönes wie Klassenkassen.Kopiergeld,Werkengeld .
    Hier kommt einiges zusammen.

    Kindergeburtstag sind nicht möglich.So richtige mit Kumpels einlanden.
    Kinobesuche ,Schwimmen im Sommer oder Ferienangebote nutzen.
    Bei uns kommt immer kurz vor den Sommerferien so ein Plan raus mit Angeboten.
    Für AlgII-Empfänger nicht zu bezahlen.

    Mein großer Sohn ist zu 100% schwerstbehindert.
    Was ich da jeden Monat für Kosten habe ist mit dem AlgII Geld überhaupt nicht abzudecken.Vieles müssen wir selber tragen.

    Ups jetzt ist es aber lang geworden.


    mfg Kijara
    Gute Mädchen kommen in den Himmel,

    Böse kommen weiter.

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