pardon
25.11.2009, 18:01
Hallo!
Ich habe mich bereits ein wenig durch das Forum gelesen, jedoch keine Informationen gefunden, mit denen ich mich sicher fühle.
Deshalb hier in epischer Breite mein Fall:
Es geht um die Bestattungskosten, die nach dem Tod meines Vaters anfielen.
Meine Eltern sind seit 22 Jahren geschieden, deshalb haben meine Schwester und ich uns als direkte Erben um alles kümmern müssen.
Wir haben beide direkt (d.h. fristgerecht) das Erbe ausgeschlagen.
Meine Schwester macht auf dem 2.Bildungsweg ihr Abitur und erhält BaföG, ich selber war zum Zeitpunkt des Todes und der Beisetzung unseres Vaters arbeitslos (Alg I), bin derzeit für insgesamt knapp zwei Monate freiberuflich tätig (pauschaler Brutto-Lohn 4500,- €), werde aber weiter als arbeitssuchend geführt und nach Ablauf der jetzigen Beschäftigung wieder arbeitslos sein.
Da wir auf keinen Fall das aller einfachste Begräbnis etc. wollten, ist uns klar, dass nicht alle Kosten (falls überhaupt) erstattet werden können. Die Rechnung des Beerdigungsunternehmens beträgt rund 1400,- €. Darüber hinaus veranschlagt die Kommune einen Betrag von etwa 1420.- € für die Grabstelle (bis 2039).
Meine Fragen sind nun, WAS überhaupt erstattet wird? Wie sieht es in meinem speziellen Fall, erst arbeitslos, nun selbständig beschäftigt, aus? An welches Amt muss ich mich wenden? (Ich lebe in Berlin, meine Schwester in Braunschweig) Müssen wir unabhängig voneinander Hilfe beantragen? Ganz wichtig noch zum Schluss: Gibt es Verjährungsfristen für die Anträge? Denn leider habe ich das Ganze durch eine kurze Auszeit und die viele derzeitige Arbeit ein wenig verschleppt (Der Tod war in der Nacht vom 30./31. August 2009, die Urnenbeisetzung am 21.).
Vielen Dank bereits im Voraus für Eure Antworten. Falls noch wichtige Fragen sind: Bitte nicht zögern und einfach stellen!
Nochmals vielen Dank,
"pardon"
Ich habe mich bereits ein wenig durch das Forum gelesen, jedoch keine Informationen gefunden, mit denen ich mich sicher fühle.
Deshalb hier in epischer Breite mein Fall:
Es geht um die Bestattungskosten, die nach dem Tod meines Vaters anfielen.
Meine Eltern sind seit 22 Jahren geschieden, deshalb haben meine Schwester und ich uns als direkte Erben um alles kümmern müssen.
Wir haben beide direkt (d.h. fristgerecht) das Erbe ausgeschlagen.
Meine Schwester macht auf dem 2.Bildungsweg ihr Abitur und erhält BaföG, ich selber war zum Zeitpunkt des Todes und der Beisetzung unseres Vaters arbeitslos (Alg I), bin derzeit für insgesamt knapp zwei Monate freiberuflich tätig (pauschaler Brutto-Lohn 4500,- €), werde aber weiter als arbeitssuchend geführt und nach Ablauf der jetzigen Beschäftigung wieder arbeitslos sein.
Da wir auf keinen Fall das aller einfachste Begräbnis etc. wollten, ist uns klar, dass nicht alle Kosten (falls überhaupt) erstattet werden können. Die Rechnung des Beerdigungsunternehmens beträgt rund 1400,- €. Darüber hinaus veranschlagt die Kommune einen Betrag von etwa 1420.- € für die Grabstelle (bis 2039).
Meine Fragen sind nun, WAS überhaupt erstattet wird? Wie sieht es in meinem speziellen Fall, erst arbeitslos, nun selbständig beschäftigt, aus? An welches Amt muss ich mich wenden? (Ich lebe in Berlin, meine Schwester in Braunschweig) Müssen wir unabhängig voneinander Hilfe beantragen? Ganz wichtig noch zum Schluss: Gibt es Verjährungsfristen für die Anträge? Denn leider habe ich das Ganze durch eine kurze Auszeit und die viele derzeitige Arbeit ein wenig verschleppt (Der Tod war in der Nacht vom 30./31. August 2009, die Urnenbeisetzung am 21.).
Vielen Dank bereits im Voraus für Eure Antworten. Falls noch wichtige Fragen sind: Bitte nicht zögern und einfach stellen!
Nochmals vielen Dank,
"pardon"